Nach einem Corona-Test durch einen Abstrich mit einem Stäbchen in der Nase treten bei einer Frau massive Probleme auf.  

Frau K. arbeitet in einem Altersheim in Luxemburg. Dort wurde sie auch auf Corona getestet. Nach dem Abstrich, der am 23. April 2021 in der Nase erfolgte, klagte die medizinische Angestellte bald über gesundheitliche Probleme. Sie musste zum Arzt, wusste aber nicht so recht wohin. Ihr fiel es schwer einzuschätzen, mit welcher Arztpraxis sie in Verbindung treten sollte. Nach einigen Besuchen bei Ärzten, stellte schließlich ein Neurologe fest, dass offenbar das Gehirn der Frau beim Test beschädigt worden war. Der Nasentupfer, der dafür weit in das Innere der Nase eingeführt wird, könnte das Gehirn beschädigt haben. Am 23. Juli 2021 wurde die Frau einer Operation unterzogen. Jetzt kämpft sie für Ihr Recht auf Schmerzensgeld und Schadensersatz.

Allerdings drohen bei richtiger Durchführung des sogenannten PCR-Test keine Verletzungen durch den Abstrich.

Der österreichische HNO-Arzt Wolfgang Luxenberger betont „Wird ein Abstrich korrekt durch den unteren Nasengang ausgeführt, birgt er nahezu gar keine Risiken, ist wenig unangenehm und selbst geringes Nasenbluten tritt nur äußerst selten auf. Die Gefahr einer Verletzung der Schädelbasis durch einen weichen Abstrichtupfer sei äußerst gering. Der Abstrich sollte vom Nasenrachen und eben nicht von der Schädelbasis entnommen werden.” Das Gesundheitsministerium in Luxemburg empfiehlt beim Corona-Testen, dass „möglichst Proben parallel aus den oberen und den tiefen Atemwegen“ entnommen werden. Diese dienen der PCR-Diagnostik zum direkten Erregernachweis. PCR steht für Polymerase-Ketten-Reaktion und ist eine Methode, die zur Diagnostik von Infektionskrankheiten eingesetzt wird